Dienstag, 24. Oktober 2017

#12GIFTSWITHLOVE - EINE AKTION VON MISS RED FOX

Im Oktober heißt das Thema bei miss red fox "Nähmaschine". Und da ich Papier liebe und gerne nähe, war das meine Kombi. Und so blogge ich heute gemeinsam mit Ioana zum gleichen Thema und bin sehr gespannt, was sie in Bukarest geblogt hat, während ich in Schweden aus dem Wald poste ( ganz schön international heute).


Als Material habe ich mir SnapPap ausgesucht. 

SnapPap von Snaply ist ein neues Material, das die Näh- und DIY-Szene im Sturm erobert hat. Es handelt sich um ein einzigartiges Papier in Lederoptik, das aus einer Papier-Kunststoff-Mischung besteht (Zellulose und Latex) und sich in der Waschmaschine waschen lässt. Es ist 100% vegan. Das Material enthält kein Pentachlorphenol, PVC oder BPA und ist weder umwelt- noch gesundheitsschädlich.
SnapPap vereint die Vorteile von Papier und Stoff und ist absolut reißfest. Es lässt sich unversäubert verarbeiten, leicht vernähen und die Oberfläche ist abriebfest und bildet keine Fusseln oder Knötchen.
Made in Germany: SnapPap wird in Deutschland hergestellt.
Zusammensetzung: SnapPap besteht zu mehr als 60% aus Zellulose. Die restlichen Inhaltsstoffe sind Farbpigmente und Latex. (Gefunden auf Snap-Pap.de)
Mein SnapPap war weiß und ist mit Avocado ( Schale und Kern) gefärbt - wie ich das gemacht habe, habe ich schon mal in diesem Post erzählt. 
Und weil wir bei unserem Nähtreffen gerade kleine feine Labels gebastelt haben, habe ich das SnapPap bestempelt. Ich habe dazu ein Stempelkissen von StazOn verwendet und Stempel aus meinem Vorrat. #wasfürdieseele war der Star des Abends, nachdem ich damit für meine Freundin mein Label bedruckt habe. Aber was für die Seele können wir ja auch alle gebrauchen. Den Stempel habe ich mal von Barbara aka ScrapImpulse nach einem Crop am Rhein gekauft. Barbara hat gerade passenderweise ein Traveler´s Notebook aus SnapPap gebastelt. Warum ich da noch nicht drauf gekommen bin, wo ich doch so gerne kleine Bücher habe, weiß ich auch nicht. (Guckt unbedingt mal bei Barbara)


Genäht habe ich aus dem SnapPap einen kleine Tasche für alles was man so in der Tasche bei sich haben möchte. Die Größe gab mein gefärbtes Stück vor. Für Nähen habe ich eine 90 er Universalnadel genommen und die Stichlänge auf 3 eingestellt. Alles andere ist wie beim Nähen mit Stoff gewesen. Tutorials für kleine Taschen gibt es ja wie Sand am Meer. Wenn ihr Anregungen sucht, schaut doch mal auf Pinterest vorbei. 



Ich liebe die Färbung des Stückes. Je nachdem wie das Licht fällt, sieht es mal rosa aus und mal wie altes Leder. Genau in diesem Cognacton hatte ich mal eine kleine Schlamperltasche für Stifte, die nun meine Große mit sich trägt.
Der Reißverschluss ist Meterware von Frau Machwerk, so konnte ich ihn gut an die Größe des SnapPap anpassen. 
Die Enden habe ich mit einem kleinem SnapPaprest umnäht. Und wer jetzt genau hinsieht, sieht, dass ich zur Arbeitsgemeinschaft qick und dirty gehöre... 



Das SnapPap habe ich übrigens vor dem Nähen gewaschen, damit es diese schöne Lederstruktur bekommt. Die Tasche habe ich außerdem in nassem Zustand gewendet (den Stempelaufdruck vorher mit Bügeleisen fixiert), denn dann geht es besser. So toll SnapPap ist, das Wenden ist echt anstrengend. Und ohne Knitterfalten geht es nicht. Aber ich mag gerade das.



Woher ich den Bullystempel habe, weiß ich leider nicht mehr. Vermutlich von Dani Peuss, denn da kaufe ich zu gerne Stempel.
Aber Vorsicht! Da gibt es jede Menge schöne Sachen!

So ihr Lieben! Und jetzt ran an die Nadel! Ich habe im Moment zwei in der Hand, den die Nähmaschine ist Zuhause geblieben, aber die Stricknadeln sind natürlich mit.

                                       Kram 
                                               Claudia


Material: SnapPap von Snaply, diverse Stempel, Stempelkissen von StazOn, Reißverschluß von Frau Machwerk
Verlinkt mit #12GIFTSWITHLOVE . Handmade on Tuesday , Creadienstag

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Mein Dohne (do-knee) - ein Teststrick für Gretha Oceaan

Meine Herbstwintergarderobe hat sich um ein zweites Lieblingsstück erweitert. Passend zu meiner Jerika, die ich euch gestern gezeigt habe, ist nun mein hellgraues kuscheliges Dohne fertig. Ein echtes Lieblingsstück!



Damit kann ich auf meiner Liste für meine Herbst- / Wintergarderobe einen zweiten Haken machen.
Und ich freue mich, weil ich zwei schlichte hellgraue Teile mit schönen Extras mein eigen nennen kann. Zur Jerika könnt ihr hier alles nachlesen. Zum Dohne findet ihr alle weiteren Detailinformationen  (Wolle. Nadelstärke etc.) wie immer auf meiner Ravelryseite.


Das Muster zu stricken hat sehr viel Spaß gemacht. Es sieht aus wie ein Zopfmuster (bei glatteren Garnen kommt es noch besser raus - schaut euch unbedingt die anderen Beispiele auf Ravelry an ). Man braucht aber keine Zopfmusternadel. Also kein "Nadel dazu, Nadel weg..."   Das Muster ergibt sich durch Zunahmen, Abnahmen und Umschläge. Es ist recht schnell im Kopf und lässt sich sogar beim Fernsehen stricken. Es gibt den Schal in zwei Versionen. Bei Version 1 ist die Hälfte des Schals in Garterstitches, also Krausrechts gestrickt. Das geht dann etwas schneller als meine Version 2, bei der das Muster komplett gestrickt wird. Ich war schon in Grethas erste Version verliebt, aber als sie dann mit der zweiten Version rauskam, war klar, dass das meine ist. Ich habe es ja eher mit der Symmetrie. 


Das Tuch beginnt in einer Ecke und wird gleich mit einer I-Cordbindung gestrickt. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, diese kleinen Extras sind es, die ich an Anleitungen immer so liebe. Etwas neues zu lernen oder eine andere Methode auszuprobieren macht mir immer großen Spaß. Wo andere "Huch, was ist das denn schon wieder?" denken, finde ich es gerade spannend. Beim Tuch war es die schöne Kante - na und das neue Muster -, bei der Jerika war es der Kinnschutz am Reißverschluss, den ich aber mit Dominique noch gnadenlos verändert habe ;-) und das ausprobieren von Domiques Coverlock an den Taschen.
Zurück zum Dohne. Mein Tuch ist 200 cm x 88 cm. Ich habe allerdings das Muster um einen Rapport verlängert, dafür habe ich dann die Abschlusskante etwas verkürzt. Symmetrie und so...
Die Anleitung ist auf Englisch und wer jetzt denkt, dass er das dann nicht kann, dem empfehle ich die Englisch - Deutsch Übersetzung von  Millefila und außerdem hat Gretha die Anleitung mit einer Kästchenzeichnung versehen und/oder einer ausgeschriebenen Version. Je nach dem wie man es lieber mag. Und für die Zeichnung brauch man praktisch kein Englisch. 


Ich liebe das Tuch schon jetzt. Es ist mega kuschelig und das hellgrau passt einfach überall dazu. Es hat eine tolle Größe um sich darin einzuwickeln, aber man verschwindet nicht darin und das Muster macht richtig was her! Wenn nicht so viele andere Projekte in der Warteschleife hängen würden, würde ich glatt noch die andere Version stricken. 



Schal : Dohne shawl von Gretha Oceaan
Wolle : Drops Puna
Jacke : Jerika von Prülla / Danie Krüger
Stoff : Strickfleece (gut abgelagert...)
Shirt : Just another Tee von Schneidernmeistern
Stoff : Jersey von Stoff&Stil
Verlinkt bei RUMS

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mein neues Lieblingsteil: Jerika

Ein wunderbares Nähwochenende, ein Schnitt der hier schon viel zu lange liegt und auch das passende Strickfleece - das Ergebnis ist mein erstes Herbstoutfit.




Als ich die erste Jerika von Prülla sah, wollte ich mir auch so einen Mantel nähen. Aber wie es manchmal so im Leben ist, hat es ein wenig gedauert. Erst hab ich mich nicht so getraut, dann hatte ich den Schnitt, später auch den richtigen Stoff, aber nicht genug Zeit am Stück. Ich mag es beim Nähen einfach gerne, wenn ich genug Zeit habe, um ein Stück von Anfang bis Ende zu nähen. Glücklicherweise ist der Schnitt zeitlos.


Vorletztes Wochenende war es endlich so weit. Ich war mit ein paar Freundinnen zum Nähen in der Nähe von Flensburg. Nur ein Haufen Maschinen, schöne Stoffe und plappernde Frauen, die sich jederzeit beim Nähen Ratschläge gaben. Es war ein phantastisches Wochenende. Genug Zeit und Platz zum Nähen und trotz Migräne am Samstag ein vorzeigbares Ergebnis ( ein Hoch auf die Pharmacie )


Am ersten Abend hatten wir noch dazu das Vergnügen Late Night Shopping im Stoffladen zu machen. Ich war trotz des schönen Angebots ganz brav und habe nur ein paar Bänder, Reißverschluss und Bündchen gekauft. Den Anker habe ich aus recyceltem Leder ausgeschnitten ( Danke Kerstin für das Stück )


Die Anleitung von Danie fand ich leicht verständlich, das Nähen war ein Vergnügen.
Die Jerika ist mein neues Lieblingsteil und hat ihren ersten Strandausflug nach St. Peter Ording hinter sich. Das schöne Stricktuch ist der Dohne Shawl ,einTeststrick, der auch gerade fertig wurde und den ich euch ganz bald zeige.


Schnitt : Jerika von Prülla
Soff : Strickfleece ( leider weiß ich nicht mehr woher)
Strickbünchen : Jippel
Recyceltes Leder : Jippel
verlinkt beim MemadeMittwoch und AfterWorkSewing und bei Prülla

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Schönes Design von der Formland immer mit dabei

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Ich wollte euch ja noch eine meiner liebsten Entdeckungen der Formland vorstellen - Yummii Yummii


Schöne Dinge ziehen mich ja magisch an und wenn sie dann auch noch so schön präsentiert werden!
Also ich muss sagen, Jeanette hat mit ihrer Standpräsentation genau in mein Herz getroffen und ich war sehr froh, dass man auf so einer Messe nichts kaufen kann... ich fürchte, es wäre sonst um mich geschehen. Praktisches, das auch noch schön daher kommt und sowieso im Schulalltag gut gebraucht werden kann. Also, da hätte ich den Kaufrausch vor jedem vertreten können. Ich meine, ich bin ja sowieso ein Verpackungsopfer und wenn man Lebensmittel so schön verpacken kann, dann ist es doch Grund genug, oder?


Ich habe schon länger keine Lust mehr auf diesen Plastikkram. Es soll schön und praktisch sein und wenn Malin ihr Frühstück in der Schule auspackt soll sie Spaß am Essen haben.
Deshalb brauchen wir ganz klar so eine Brotdose mit Teilung und einen Henkelmann... also so einen Thermobehälter für Suppe, Nudeln, oder auch gerne im Sommer gekühlten Joghurt.


Die Thermoskanne habe ich im Schwedenurlaub und danach schon auf Herz und Nieren geprüft und nicht nur für wunderschön sondern auch für gut befunden. Ich bin eine Thermoskannensammlerin, was daran liegt, dass ich seit meiner Schulzeit immer eine Thermoskanne Tee bei mir habe. Ich habe also schon etliche schöne Kannen geschrottet ;-) und viele Alukannen (schöne und nicht so schöne) verbeult. Diese Kanne ist die schönste aller Alukannen mit ihrem hübschen Holzdeckel!




Sieht das nicht lecker aus? Ihr müsst euch unbedingt die schönen Fotos auf Jeannette´s Website ansehen.



Und ich möchte jetzt bitte mit einer Kanne voll heißem Tee und meinem Strickzeug nach Gotland zurück gebeamt werden!

                               Hej Hej oder Hejdo

                                        Claudia

Dienstag, 10. Oktober 2017

Sockenwetter

Es ist definitiv so weit! Sockenzeit!

Das ich einmal so viele Socken stricke hätte ich nicht gedacht. Meine ersten habe ich als Teenie gestrickt, aber ich fand es immer doof etwas zu stricken, was wohlmöglich schnell kaputt ist ( wir laufen barfuß äh ohne Schuhe durchs Haus). Aber da ich gerne warme Füße habe und im Netz so viele schöne Beispiele von Socken zu finden sind, stricke ich nun auch immer wieder zwischendurch schöne Socken. Und wenn sie kaputt sind, dann wurden sie wenigstens geliebt ;-)


Diese hier habe ich an ein männliches Exemplar verschenkt, denn es spricht sich rum, dass Wollsocken gemütlich sind. Das Muster habe ich mir selbst ausgedacht. Ich musste ein wenig murksen, da es nicht immer ganz aufging. Aber das ist mir so gut gelungen, dass es keiner merkt... Nur falls ihr das Muster auszählt und nachstricken wollt...


Dem Beschenkten gefallen sie jedenfalls und das eher schlichte Design ist finde ich wunderbar Männer tauglich. Die Wolle ist aus meinem Bestand gewesen, aber ich habe ehrlich keine Ahnung mehr, was ich da verstrickt habe, denn es ist schon ein paar Wochen her.

Mittwoch, 20. September 2017

Yuri - mein erstes japanisches Strickerlebnis und meine Planung für den Herbst

Verliebt hatte ich mich auf Anhieb in das tolle Jacquardmuster von Junko Okamoto und die Farben der Cottage Mohair von Walk Collection

Der Pullover ist top-down gestrickt. Kommt in nur einer Größe daher und die halben Ärmel finde ich beim Tragen etwas gewöhnungsbedürftig... Aber er trägt sich ganz wunderbar und die Farben sind der Knaller!



Auf das Stricken des Musters habe ich mich total gefreut und da es erst am Ende kam, da der Pulli ja von oben gestrickt wird, fiel es mir auch viel leichter die "langweiligeren" Parts zu überstehen. Das Garn strickte sich ganz wunderbar und ist herrlich zu tragen. Wenn ich es mir leisten kann solche schönen Garne zu kaufen (was leider nicht so oft ist...) dann freue ich mich immer über das herrliche Tragegefühl. Und natürliches ist es auch immer wieder etwas ganz besonderes handgefärbte Garne zu verarbeiten.


Der Yuri Sweater ist super für die Übergangszeit, aber es hilft nix, der Herbst ist da und ich plane, was ich mir in den nächsten Wochen stricken und nähen will, um meine Herbst- / Wintergarderobe aufzufrischen und zu ergänzen.

Ganz oben auf der Liste steht ein schlichter dunkelgrauer dünner selbstgestrickter Pulli. Die Wolle ist bereits geordert und soll einen vielgetragenen dunkelgrauen Basicpulli ersetzen.  Ob ich ihn nach einer bereits bestehenden Anleitung oder einer eigenen stricke weiß ich noch nicht.

Außerdem habe ich schon die De Rerum Natura Gilliatt für den Monochrome Pullover von Katrin Schneider hier liegen. Als sie in meinem Lieblingsstrickcafe Mylys zufällig gerade in meinen Farben vorrätig war, musste ich gleich zuschlagen. Jetzt warte sie darauf, dass ich meine anderen Projekte fertig habe und dann geht es los. Mit dickeren Nadeln geht es ja flott.

Ganz dringend warte ich auf die Wolle für das Dohne , meinen Teststrick für Gretha Oceaan. Ein wunderbares lichtgraues Tuch soll es werden. Ein einfarbiges hellgraues Tuch fehlt einfach auf meiner Liste. So viel Spaß es macht mit Mustern und Farben zu experimentieren, manchmal braucht es etwas schlichtes. Obwohl das Tuch kein bisschen schlicht ist, den Gretha hat ein tolles Muster entworfen und ich bin schon sehr gespannt auf das Stricken. Neue Muster zu erforschen löst in mir immer eine unbändige Neugier aus. Geht euch das auch so?

Ein zweites Tuch , ein eigenes Design, wartet noch auf sein Finish... das kommt dann bald.

Außerdem braucht es neue Stulpen, ein paar Handschuhe und eine Mütze - denn meine gerade erst fertige  Picacho Peak hat Stine gemopst.

Socken sind hier sowieso immer auf der Nadel... im Moment gerne aus Kerstins Soxxbook. Da gibt es noch jede Menge schöne Muster nachzustricken bzw. Inspirationen.

Und da ein Winter ohne wirklich dicken Pulli kein schöner Winter ist, will ich mir noch einen Isländer stricken. Diesmal aus Lopigarn, Am liebsten ja aus der Plötulopi. Die Wolle scheint ja eine kleine Herausforderung zu sein, aber so etwas mag ich.

Genäht wird auch! Im Oktober fahre ich noch ein bisschen nördlicher. Ein Wochenende nähen und schnacken! Herrlich! 

Ich brauche noch eine Jacke für den Übergang, oder zwei oder drei ;-) 
Schon ganz lange möchte ich eine Jerika von Prülla - Danie Krüger nähen. Da bietet sich so ein Nähwochenende natürlich an. Vielleicht noch eine Frau Ava , wie diese hier, diesmal in hell. Mal sehen, ob ich etwas passendes auf dem Stoffmarkt nächstes Wochenende finde.
Schwer verliebt bin ich ja auch in den Mantel von Schneiderherz - Ute Fehse-Klüttermann. Ich fürchte nur, die Zeit reicht nicht für so ein tolles Projekt. Und ich glaube, ich brauch dafür mehr Ruhe. Aber so einen Mantel in Grau oder Kaki hätte ich verdammt gerne!

Und last but not least steht der Elsenherbst wieder an und man munkelt, es gibt eine Raglanelse...
Da ich bei Raglan und Streifen sowieso nicht wiederstehen kann, werde ich mir zum Aufwärmen am Nähwochenende auf jedenfall eine Else von Monika Schmidt-Mader nähen.

So, Herbst, ich wäre dann startbereit (oder eher strick- und nähbereit...) obwohl ich nichts gegen einen wahnsinnig tollen sonnigen Altweibersommer  bis in den November hätte. An den kühleren Abenden  kann ich ja schon mal vor dem Schwedenofen sitzen und die Nadeln klappern lassen.

                               Kram        
                                        Claudia



Strickpullover : Yuri von Yunko Okamoto
Wolle : Cottage Mohair von Walk Collection
Gestrickt mit 2,5 - 3

Freitag, 15. September 2017

Nordisches Design, jede Menge Anregungen und warum mir die Formlandmesse die liebste von allen ist



Wenn Amalie loves Denmark den Termin für die nächste Formland  Messe bekannt gibt, dann notiere ich ihn sofort! Ich gebe gerne zu, dass der eine oder andere Termin auch mal verloren geht. Aber der Termin für die Formland nicht.
Ich mag die Stimmung auf der Design und Interieur Messe in Dänemark. So viel schönes nordisches Design. Es gibt viel zu sehen und dennoch gelingt es einen Überblick zu behalten. Viele der Aussteller sind jedes Jahr wieder da und dennoch gibt es immer tolle neue Brands zu entdecken. Diesen Teil mag ich am liebsten. Eine Newcomerin stelle ich euch in den nächsten Tagen ausführlich vor.

Zu meinen persönlichen Favouriten dieses Jahr zählt Kreafunk. Amalie , Stine und ich hatten lange Gespräche mit Jakob über die Produkte und haben unter anderem gelernt, dass sich die tollen Kopfhörer super für Personaltraining eignen.


Also auf meinem Wunschzettel für Weihnachten stehen sie ganz bestimmt. Ebenso wie die schwarze Box, die Stine zum Geburtstag bekam und einen tollen Sound hat und eigentlich auch die Laptoptasche (leider ist mein Laptop aber zu groß...)


Aber auch die formschöne Powerbank, mit der das Handy mehrfach aufgeladen werden kann, gefällt mir. Sagte ich schon, dass ich verliebt bin in formschönes Design?



Deswegen bin ich auch total verknallt in das tolle Besteck von Kay Boyesen . Seht euch nur diese schönen Löffel an. Wir hatten das phantastische Glück von seiner Enkelin Sus ganz viel über ihren Großvater zu erfahren und bekamen jede ein Travelbesteck geschenkt. Ich kann euch sagen, es war das meist benutzte Besteck im Urlaub. Man hat es unter allen Bestecken rausgefühlt und immer am liebsten gegriffen.



Natürlich gab es jede Menge zu gucken und zu fotografieren. Ich war sehr froh, mir dies Jahr einen Tag mehr Zeit für die Messe genommen zu haben und so hatte ich sehr viel Spaß mit Amalie und Stine auf der Messe und Zeit für ausführliche Gespräche mit den Ausstellern.


Super gefallen haben mir Outdoorkissen von Living by heart über Kaas Outdoor Living , die den ganzen Sommer über im Freien bleiben können. Ich liebe Kissen auf den Stühlen draußen, aber es nervt, immer alles rein und raus räumen zu müssen und eigentlich weiß ich auch gar nicht wohin mit den ganzen Kissen. Das Windlicht hatten wir im Urlaub gleich dabei und es hat uns unsere Strandabende noch hyggeliger gemacht.


Cylinda-line ist eine Sonderedition bei Stelton. Designed vor 50 Jahren von Arne Jakobsen für Stelton, wurde die Kollektion nun in Aquarellfarben neu aufgelegt und in einer Sonderedition herausgebracht. Die nachtblaue zylindrisch geformten Kanne in Emaille kann ich mir sehr gut auf meinem Frühstückstisch vorstellen...


Natürlich konnten Stine und ich auch diesmal nicht an den Karamellbonbons der Karamel Kompagniet vorbei gehen. Und wenn ich mir die hübschen Dosen anschaue, dann könnte ich glatt zum Verpackungsopfer werden.


Mindestens eine Halle der Formland ist mit leckeren gut riechenden Dingen gefüllt. Durch die Foodhalle zu gehen und das eine oder andere zu probieren ist ein Genuß. Lakrids von Bülow war so ein leckeres Ziel und Mariam von der Bolcheriet hat uns nicht nur mit den leckersten Bonbons versorgt, sondern auch noch ein Ständchen gebracht. Wenn ihr Urlaub in Skagen oder Løkken macht, müsst ihr unbedingt in ihren Laden gehen und zuschauen, wie die Bonbons hergestellt werden und probieren!!! Ein Foto habe ich leider nicht (die sind vor Lachen verwackelt - so bombastisch war die Stimmung am Stand )


Bei den Farben bekommt man doch sofort Lust auf Salat, oder? 


Und die Tischdekoration darf gerne von by Brorson kommen . Die schönen Handtücher, die sich auch wunderbar als Tischdeko machen sind praktisch schon bestellt... Und der Kerzenständer ist eine pfiffige Art schlicht und effektvoll den Tisch zu dekorieren.

Meinetwegenn kann der Herbst jetzt ganz langsam kommen. Ich bin vorbereitet auf die gemütliche Saison, kann ein paar Spätsommertagen - mit Outdoorkerze - aber auch noch jede Menge abgewinnen.

Vielen Dank allen Ausstellern, die uns einen tollen Empfang bereitet haben und uns mit Hintergrundwissen und Details zu den Neuheiten versorgt haben. Und ein Riesendankeschön an Amalie loves Denmark für die super organisierte Tour über die Messe! Es war mir wie immer ein Vergnügen und ich freue mich schon auf die nächste Messe im Februar.

Wer Lust auf noch mehr Impressionen von der Messe hat findet sie bei Sturm Stine , Schneiderherz und Amalie loves Denmark

                                             Claudia




Donnerstag, 7. September 2017

Mein Riddari - prima für lange Schwedenabende

Mein Riddari, bei dem ich fast alles geändert habe..., nur das Muster nicht


Der Riddari schlummerte eine ganze Weile auf meinen Nadeln, weil er einfach nicht so sitzen wollte, wie er sollte. Dabei hatte ich hellhörig durch Stine & Stitch, die mit der angegebenen Maschenzahl auch nicht hinkam, ein wenig auf Ravelry gestöbert und festgestellt, dass es so einige gab, die etwas geändert haben. Sehr ausführlich hat Leighsideknits ihre Änderungen beschrieben, was ich sehr hilfreich fand. Außerdem fand ich ihre Farbwahl sehr schön und da ich ähnliche Reste hier liegen hatte, ergänzte ich das dunkelgrau und begann.


Ich habe zuerst die Passe von unten nach oben gestrickt und dafür einen provisorischen Maschenanschlag gemacht. Die Maschenanzahl habe ich aber erhöht, da ich für meinen Malou Sweater , der gut sitzt, viel mehr Maschen aufgenommen hatte. Das ist auch mein Kritikpunkt an der Anleitung. Für ein bisschen mehr Brustumfang ( ich habe 105 cm) ist diese Anleitung nicht gemacht.
So war ich auch nach der ersten Anprobe nicht begeistert vom Sitz. Nachdem ich dann das Halsbündchen noch einmal neu und dieses Mal sehr locker abgekettet habe, saß die Passe tiefer und besser. Jetzt gefällt es mir.


Nach der Fertigstellung der Passe habe ich von oben nach unten gestrickt. Trotzdem ist der Pullover mir ca 5 cm zu kurz geraten.... Ich habe den Pullover nur angehalten.... unbedingt probieren!!!!



Aber diese Farben und die kuschelige Drops Air Wolle machen alles wieder wett. Und die Musterpasse ist wirklich wunderschön. Ich bin da ja immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich die Wirkung ist, je nachdem welche Farben man wählt. Schaut mal im Netz die Unterschiede an. Es lohnt sich.


Weil mich schon einige gefragt haben. Ja, die Drops Air pillt etwas, aber ich finde es nicht so schlimm. Ich ziehe meine Pullis wirklich viel an und finde es vertretbar bei dem Preis. Für meinen Mann stricke ich jetzt allerdings mit Lettlopi, damit der Pulli robuster und ein echter Isländer wird, der auch ein bisschen Arbeiten verträgt ;-)



Danke liebe Stine für die tollen Fotos, die wir gleich nach dem Anlanden auf Gotland gemacht haben. Die perfekte Kulisse für den schönen Riddari. Und die Bilder lösen gerade große Meervermissung aus!


Riddari gestrickt aus Drops Air, bei dem Muster wurden viele Änderungen vorgenommen