Donnerstag, 23. Februar 2017

Probestrickerinnen gesucht

Nach dem letzten Post bin ich in der Welt der Wolle und Stricknadeln verschwunden. Inspiriert von all den schönen Mustern da draußen, bin ich abgetaucht, um nach Herzenslust mein eigenes Muster zu stricken. Herausgekommen ist Malou, ein Top-down gestrickter Musterpulli.



Dank der etwas dickeren Wolle war er schnell fertig. Nicht ganz so flott geht das Anleitung schreiben, schließlich möchte ich nichts vergessen. Und jetzt kommt ihr ins Spiel!

                            Probestrickerinnen gesucht!

Ihr strickt gerne und gut, könnt Anleitungen lesen ( diese kommt erstmal auf deutsch ) und seid im Muster stricken geübt, dann würde ich mich über eure Bewerbung freuen.

Bitte schreibt mir unter Reetselig@t-online.de kurz etwas über euch. Gerne mit Verweis auf euren Blog, Instagramaccount oder Ravelry, damit ich sehen kann, wer ihr seid.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen!

Bis dahin schreibe ich  schnell weiter an der Anleitung und hoffe bald auf besseres Wetter, damit ich schöne Fotos machen kann.

Und dann liegt hier auch schon Wolle für Stine, denn sie möchte auch einen Malou Sweater haben.

Claudia

Sweater: Malou, eigenes Design
Wolle : Drops Air




Mittwoch, 8. Februar 2017

Snow Flower at the Beach

Selbstgestrickter Kuschelpulli für lange Strandspaziergänge im Winter



Zum MemadeMittwoch zeige ich euch heute meinen neuen Winterpulli. Er war super flott fertig gestrickt. Keine 10 Tage habe ich gebraucht. Die englische Anleitung ist gut verständlich und leicht nachvollziehbar geschrieben und mit Nadelstärke 4,5 und der weichen Wolle war das ganze ein großer Spaß.


Zum Fotoshooting waren Stine und ich in St. Peter. 5 Stunden ausgiebige Spaziergänge durch kalte Winterluft, unterbrochen durch zwei kleine Einkehrschwünge. Ein herrlicher Tag!


Unsere Fotoassistentin, bei der Locationsuche.






Bisschen frisch war es allerdings… 

                                        Claudia


Strickpulli : Snow Flower von Heidi Kirrmaier
Wolle: Drops Air

Mehr zur Anleitung, Wolle, Größe, Lauflänge etc. findet ihr auf meiner Ravelryseite

Gerne verlinke ich den Post auch bei Maschenfein >Auf den Nadeln Februar<

Ich danke meiner Lieblingsfotografin Sturm Stine für die schönen Fotos trotz erfrorener Finger. …auch wenn sie immer mit mir schimpft, von wegen Schildkrötenhals und ich soll nicht so viel quatschen und so… :-) 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Rope Bowls ziehen in mein Bad ein - heute ist Deko-Donnerstag

Achtung! Rope Bowls nähen macht süchtig!



Rope Bowls standen schon länger auf meiner Liste und als vor Weihnachten Kreamino in unserer Nähgruppe damit anfing, war klar, das in kürzester Zeit Baumwollwäscheleinen in Schleswig-Holstein ausverkauft sein werden… Inzwischen kaufen wir deshalb 100m Spulen und nähen was das Zeug hält.


Ihr seht hier, wie unterschiedlich wir an unsere Erstlingswerke rangegangen sind. Ich finde es ja immer wieder faszinierend, was dabei herauskommt, wenn man gemeinsam das Gleiche näht.


Alles was ihr braucht für so ein Körbchen sind eine Nähmaschine , eine Jeansnadel, 10 - 15 m Baumwollkordel mit oder ohne Kern, am besten 6 mm stark. Dazu eine ordentliche Menge Garn - unglaublich was da alles rein geht! Eine Unterfadenspule pro Korb geht schon drauf… Ich finde es spannend, wie man mit unterschiedlichen Garnen die Körbe prägt. Im oberen Bild ganz oben, bei dem "bunten" Körbchen habe ich ein Garn mit Farbverlauf genommen. 
Stoffreste in 2-3 cm Breite geben den Körben noch einmal ein anderes Bild.
Der Anfang ist etwas kniffelig. Ich benutze da gerne etwas Stoff, wickle den um das Seil, rolle den Seilanfang dann zu einer Schnecke und fixiere ihn mit ein paar Stichen vor und zurück.


Eine gut bebilderte Anleitung auf deutsch findet ihr bei Sabine von Contadina´s Way. Am Anfang geht es immer in Runden im großen Zickzackstich, bis ihr die gewünschte Bodenfläche habt. Dann kommt mein liebster Teil, das Ankippen. Damit formt ihr das Körbchen. Für mich ist das ein bisschen wie beim Töpfern an der Scheibe. Am Anfang wird das Körbchen erst leicht angekippt und dann wird es je nach Wunsch gesteigert. 


Damit das Körbchen fester wird, habe ich mir angewöhnt, das Seil mit etwas Zug zu halten. Da gibt es aber ganz unterschiedliche Techniken, probiert mal ein bisschen aus.


Dieser kleine Korb ist einer von zweien, die für den Secret Valentine Exchange  - SVE 2017 nach Down Under gehen. 


Eine wunderbare Aktion von Ute_ig und Sanaeishida. Ich bin zum zweiten Mal dabei und schon ganz gespannt, wie das Geschenk bei meiner Valentine ankommt. Man bekommt ein paar Eckdaten - Lieblingsfarben, Vorlieben etc. und dann "stalkt" man noch etwas auf Instagram und falls vorhanden auf dem Blog und dann geht es los mit dem Nähen, stricken, Malen oder was einem so liegt.

Aber zurück zu den Körben. Auf Wunsch von Malin habe ich zwei Körbe für das Bad genäht, für den ganzen Tüddelkram der da bei zwei Teenagern so rumfliegt. Mal sehen, ob das für Entspannung sorgt. Das Bad ist auch nach 14 Jahren noch mein Lieblingsraum, weil es so gemütlich ist und tatsächlich der erste fertige Raum war, der seine eigentliche Bestimmung hatte. Nach wie vor bemühe ich mich, das Bad immer aufgeräumt und reduziert zu halten. Aber mit zunehmenden Alter und zunehmender Kosmetik der Mädchen wird dies immer mehr zur Herausforderung.


Das gelb angehauchte Körbchen, hat eine ideale Größe für Brötchen oder auch Sockenwolle. Ich habe es gestern verschenkt.



Wie ihr seht setze ich die Stoffstreifen nur sparsam als Akzent ein und habe bei dem gelben Körbchen weißes und gelbes Garn verwendet. Der Abschluss ist hier mit einem Stück Kork verschönert.


Auch das rosane Körbchen habe ich inzwischen verschenkt. 


So, nun bin ich gespannt, ob ich euch angesteckt habe und freue mich auf eure Rope Bowls. Falls ihr noch Anregungen braucht findet ihr bei Contanina´s Way eine Linkparty und bestimmt die Eine oder Andere auch heute bei RUMS. Meine gehen da jetzt jedenfalls hin, denn meinen Prototyp gebe ich nicht her und auch über die zwei im Bad freue ich mich  immer wieder. Und natürlich sind es noch nicht meine letzten - ich sag`s ja, das mach süchtig!
Und wenn ihr dann noch nicht genug habt, schaut unbedingt beim Deko-Donnerstag von Moni aka Lady Stil vorbei!

So ihr Lieben, ich bereite mich jetzt schon mal gedanklich auf die Formland in Dänemark vor. Am Samstag fahre ich für euch nach Herning (freu), um die neuesten Trends und Designs des Nordens aufzuspüren. Auf Instagram gibt es dann jede Menge schöne Sachen zu sehen. 

                                              Claudia

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Dienstag, 31. Januar 2017

Noch mehr Charliebags

Im letzten Post hatte ich euch ja erzählt, dass ich noch weitere Versionen der Charliebag genäht habe, die ich inzwischen alle verschenkt habe. Und es werden nicht die letzten sein, denn wie gesagt, mein Exemplar erfreut sich großer Beliebtheit und bei den Nähdeerns (unserem regelmässigen Nähtreff) habe ich eine weitere tolle Tasche entstehen sehen.


Nachdem meine erste Charliebag , wie im Original mit Stoffhenkel genäht wurde, habe ich noch eine weitere aus einem IKEA Stoffschatz so genäht (s.u.), für eine Familie mit Vorschulkind, d.h. wahlweise zum Ausmalen… Bei der unteren Version habe ich die Ecken noch nicht abgenäht. Bei der oberen Version mit dem grafischen Stoff von Stoff&Stil habe ich die Ecken abgenäht und Gurtband angenäht.


Unten noch mal eine Version mit Henkeln und abgenähten Ecken, für mehr Boden und Standfestigkeit.



Der Pinguinstoff ist der Hit. finde ich! Weil ich aber nicht mehr genug hatte, musste die Tasche etwas schmaler werden. Das hat dann etwas mehr vom Einkaufsbeutel, wie wir ihn kennen.


Für die Henkellösung habe ich übrigens insgesamt ein Meter Gurtband verbraucht. Ich finde, die Tasche lässt sich so deutlich besser über der Schulter tragen, was ich persönlich liebe und der Stoffverbrauch ist viel geringer. Ihr braucht dann nur 55cm Stoff.

Die schönsten Taschen, die mir im Netz begegnen, sammle ich auf meinem Pinterestboard >Bags< , schaut doch mal vorbei. Dort habe ich auch das Tutorial von Durbanville Design gepinnt, die erklärt, wie man die Charliebag füttert. Ein Tutorial von 2008, dass dank Pinterest aktuell bleibt und gut erklärt, wie die ganze Tasche durch die schmale Henkelöffnung kommt. Bei ihr findet ihr auch jede Menge Anregungen für Charliebags.

Für die Gurtbandversion hat Caro vom Blog Draußen nur Kännchen einTutorial geschrieben. Super erklärt!

Wem die Charliebag zu groß ist, der findet bei Very Purple Person die Reversible Bag. Der Schnitt ist for free und die Anleitung auf Englisch.


Und wenn ihr Lust auf eine kleine Reißverschlusstasche innen oder außen habt, für den Schlüssel, den Einkaufswagenchip und was man noch so hat (bei mir ist es überall der Traubenzucker bei Unterzuckerung), dann findet ihr dazu ein Tutorial bei Susanne aka Hamburger Liebe oder wer es lieber per Video hat, mit kleinem Film auf englisch bei So Sew Easy .

  Ich geh jetzt mit dem Hund und meiner Charliebag einkaufen - da passt wirklich eine Menge rein!

                                                                  Claudia

Ps. Noch mehr Shopper und Stoffbeutel findet ihr bei Katharina von 4Freizeiten und Greenfietsen und ihrem Taschen Sew Along . (ab morgen dann Ordnungshelfer, das neue Thema im Februar) und alles Mögliche bei HOT und dem Creadienstag.
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Donnerstag, 26. Januar 2017

Meine Charleybag


Plastiktüten sind out, aber manchmal braucht es nicht nur einen kleinen Einkaufsbeutel, sondern mehr Platz.

Da die kleinen Stoffbeutel, die ich in allen Taschen bei mir habe, dann nicht reichen, habe ich nach etwas größerem gesucht und bin bei der Charleybag fündig geworden. Früher gab es den Schnitt mal umsonst, heute könnt ihr ihn für 1,99 $ bekommen. Ich hatte schon diverse Beispiele auf meinem Pinterestboard Bags gepinnt und hatte deshalb beschlossen den Schnitt selbst zu basteln, als ich in meiner Nähgruppe das Glück hatte, dass Britta die Tasche bei sich hatte. Also habe ich sie flugs abgezeichnet und dann die Tasche genäht.


Als Extra habe ich mir eine kleine Reißverschlusstasche für meinen Schlüssel eingenäht, damit ich den vorm Auto wieder finde. Bei dem Fassungsvermögen der Tasche wäre das sonst jedesmal eine Suche ohne Ende.

Die Charleybag hat sämtliche Feuertaufen bestanden. Wenn ich nicht aufpasse klaut mir meine Große die Bag, um ihr Laptop zu transportieren und sogar der Klarinettenkoffer der Kleenen passte gestern noch mit rein (für die Größenvorstellung).

Inzwischen habe ich noch ein paar Versionen zum Verschenken genäht. Die zeige ich euch ein anderes Mal. Heute bin ich froh, wenn der Post endlich draußen ist, da mein Mac schon dreimal abgestürzt ist… so macht Arbeiten keinenSpaß - grrr… und natürlich immer, wenn man tausend Termine hat.

Ich pack jetzt meine Tasche und düs nach Kiel zum Frühstücken und heute Abend nach Hamburg zu einer Lesung - es wird schwedisch und ich freu mich total! Davon werde ich heute Abend schon mal auf Instagram berichten.

Kram 
          Claudia

Verlinkt mit Rums und dem Taschen Sew Along

Donnerstag, 19. Januar 2017

Meine Bucketlist für ZWEITAUSENDund17

Mit guten Vorsätzen habe ich es nicht so, aber ich liebe Listen und Neuanfängen, deshalb kommt hier meine Bucketlist

Dieses Jahr wird ein recht turbulentes Jahr, vieles davon lässt sich schlecht planen und manches wird noch ganz schön spannend. Aber ich freu mich drauf.

Miit einem großen Becher Heißer Minze mit Orangensaft schreibe ich meine Bucketlist für 2017 auf und freu mich jetzt schon darauf am Ende des Jahres zu sehen, was davon abgehakt werden kann und wie es gelaufen ist. Und hier kommt sie nun:


  • Um alles gelassen anzugehen, braucht es dies Jahr viel Kraft, deswegen wird es ausgiebige Zeiten in der Natur geben. Mein Garten bietet sich da förmlich an - der möchte sehr gerne bearbeitet werden und auch den größer gewordenen Kindern angepasst werden. Im letzten Jahr haben wir das Kinderstelzenhaus abbauen, bzw runterholen müssen und so wird es jetzt einigen Dingen ergehen. Einiges ist auch einfach in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. 
  • Mehr Meer! Ich liebe die Auszeiten am Meer und da ich nirgendwo soviel Kraft schöpfe, wie am Wasser, werde ich auf jeden Fall sehen, dass wir uns auch in den anstrengenden Phasen  immer mal einen Tag am Meer gönnen. Herr Reetselig und ich haben das Neue Jahr gleich in den ersten Tagen des Jahres in Heiligenhafen verbracht und uns eine Auszeit im neuen Beach Motel gegönnt. Ich bin total verknallt in den Blick vom Bett auf`s Meer gewesen. Davon soll es unbedingt meer geben...


  • Ich muss Ausmisten! In allen Ecken stecken Dinge, die wir entweder zur Zeit oder gar nicht mehr brauchen und es wird Zeit, sich davon zu trennen. Ganz besonders heftig wird es auf dem Dachboden, der ja früher mal ein Heuboden war. Da brauchen wir Platz für den Ausbau und vor allen Dingen ...
  • …bringt uns 2017 eine neue große Baustelle. Eine Weile war ja nun Ruhe. Aber dieses Jahr bekommen wir, wenn alles klappt, im Mai ein neues Reetdach auf der Flussseite. Mir graut ein bisschen davor, denn es wird mit Sicherheit ein großer Schweinkram, da das alte Reet runter muss und das ist innen echt schwarz… Außerdem ist es eine Baustelle, bei der wir so gut wie nix selber machen, was für uns furchtbar ungewohnt sein wird. Aber mit der nötigen Gelassenheit wird auch das vorbei gehen.
  • Trotz Baustelle hoffe ich, unser Reetdachhaus weiterhin als gemütliche Oase nutzen zu können. Da ich ja aber mittlerweile 17 Jahre Bauerfahrung gesammelt habe, bin ich ganz zuversichtlich, dass es auch dieses Jahr schöne Ecken im Haus geben wird.
  • Fest vorgenommen habe ich mir, mehr Fotos vom Haus auf den Blog zu stellen, auch wenn nicht immer alles schickie :-) ist. Auf der BLOGST habe ich so viele tolle Rückmeldungen bekommen, dass ich voller Elan nach Hause gefahren bin und die Küche fotografiert habe.
  • Ich möchte viel Familienzeit genießen, seien es gemeinsame Mahlzeiten oder schöne Unternehmungen. Die Zeit, in der wir alle vier zusammen sind, wird immer knapper, da Stine dieses Jahr Abitur macht und dann wird sie wohl in die Welt ausschwärmen. 
  • Freunde völlig ungezwungen treffen. Keine Ahnung, ob es nur mir so geht, aber ich vermisse, die spontanen Treffen aus Studententagen. Wo zusammen gesucht wurde, was die Vorräte hergaben und wo es egal war, ob der Tisch gepostet werden kann oder ob es schlichtweg einfach nur gemütlich ist! Himmel, wenn ich bedenke, wie kompliziert es geworden ist, sich mit jemandem zu verabreden, dabei ist es so herrlich, nur mal auf einen kurzen Kaffee zusammen zu kommen.
  • Ich freue mich darauf, meine Freundschaften, die durch das Bloggen entstanden sind, zu pflegen. Sei es durch Kommentare unter Blogposts, bei Instagram oder im realen Leben. Ihr bereichert mein Leben und ich freue mich, euch alle kennengelernt zu haben! 
  • Reisen wird es in diesem Jahr einige geben. Tatsächlich und völlig ungewöhnlich sind schon drei Trips gebucht. So werden wir vor Ostern für eine Woche nach Schweden in die Boda Stuga zu Tini und Daniel und ihren Kids fahren. Wir freuen uns riesig, unsere "Instafamilie" wiederzutreffen, denn sie kennengelernt zu haben, gehört zu unseren schönsten Erlebnissen im letzten Sommer. Auch in der Sommerferien wollen wir nach Schweden. Wenigstens noch eine Woche nach Boda, aber wenn das Dach uns lässt, gerne auch noch länger mit dem Bus rumfahren.

  • Einen Segeltörn auf einem Schoner mit Malin und den Diabetes-Kids in Holland ist auch schon gebucht. Darauf freue ich mich sehr, früher bin ich zu Studentenzeiten in der dänischen Südsee auf einem Schoner gesegelt und es war immer ein großer Spaß. 
  • Natürlich will ich mich auch 2017 kreativ austoben. Hier liegt jede Menge Material, das verarbeitet werden möchte und die größte Herausforderung besteht darin, nicht immer neues dazu zu ordern. Ich gestehe, bei Wolle und Stoffen werde ich schnell schwach. Und auch tolle Papiere haben einen unheimlichen Anziehungsfaktor. Ich bin da praktisch machtlos…
  • Stricken ist und bleibt meine große Passion. Deshalb sollen auch in diesem Jahr viele schöne Dinge dazu kommen. Mein Kopf ist voller Ideen. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit dafür und könnte schneller stricken (also, noch schneller) Auf jeden Fall, soll es mehr eigene Entwürfe geben, so wie diese Handschuhe, die heute perfekt bei den Temperaturen sind.

          und wie diese schöne Strickjacke, die ich euch ja schon hier vorgestellt habe.
     
             
  • Dieses Jahr will ich mich meinem Angstgegner Knopfleiste beim Nähen stellen. Vielleicht schaffe ich es ja sogar beim Blusen Sew Along mitzumachen.
  • Im Juni werde ich zum Nähwochenende mit vielen tollen Frauen starten und hoffentlich viele schöne Sachen für meine Garderobe nähen. Mädels, ich freu mich wie Bolle, auf herrlich entspannte Tage, nur mit den Nähmaschinen und euch! 
  • Mehr Spontanität ! Und deshalb bleibt der Rest jetzt frei. Denn Spontanität kann man nicht planen, ist aber verdammt wichtig, denn erstens kommt es anders als man denkt….

In diesem Sinne, macht es euch gemütlich, seid kreativ, entspannt und spontan

                                      Claudia

Ps. Und weil die Handschuhe neu sind, mach ich bei RUMS mit 

Dienstag, 27. Dezember 2016

Eine Lieblingsstrickjacke in lichtgrau - Hood on the Moon

In die Hood on the Moon von Katrin Schneider  habe ich mich im September auf dem Wollfest in Hamburg auf Anhieb verliebt und gleich Wolle gekauft.


Die Jacke ist schon eine ganze Weile fertig, wenn man mal davon absieht, das sie noch keine Knöpfe hat… Und ich trage sie sehr gerne. Die Wolle, eine Mischung aus Alpaka, Leinen und Seide ist so angenehm zu tragen und ließ sich super verstricken. Da ich ein Kapuzenfan bin, auch wenn ich sie eigentlich nie aufsetze, fand ich die Jacke schon beim ersten Instagrambild von Katrin schön. Auch die Streifen die über den Schultersattel laufen und sich nach oben in die Kapuze fortsetzen haben mich sofort fasziniert. Sie sind ein schöner Hingucker in der ansonsten schlicht glatt rechts gestrickten Jacke.




Die Jacke wird topdown gestrickt und kommt ohne Nähte aus. Das gefällt mir immer mehr. Eigentlich hat mir das zusammennähen nie viel ausgemacht, aber es ist doch viel ordentlicher ohne störende Nähte und das Gesamterscheinungsbild ist auch viel hübscher.


Die Fotos sind heute, wie ihr seht, vom Winde verweht und in einer winzig kleinen Regenpause gestern morgen entstanden. Die Fotografin ist dabei halb erfroren und ich war froh wenn die Jacke bei dem Sturm halbwegs da blieb, wo sie sein sollte :-)


Mit den letzten Tagen des Jahres 2016 endet auch Selmins Aktion 12 Letters of Handmade und dies ist mein Beitrag zum Buchstaben L. Meine neue lichtgraue Lieblingsstrickjacke aus der tollen Wolle namens Linea. Schaut unbedingt am Ende des Monats bei Tweet and Grete vorbei und schaut euch an, was die anderen für tolle Sachen genäht und gestrickt haben. Wie gerne wäre ich in Berlin beim Meet and sew dabei gewesen. Aber die Wochenenden waren leider schon so vollgestopft mit tollen Aktivitäten.

Wie immer findet ihr mehr Angaben zu meiner Strickjacke auf Ravelry, also Wollverbrauch, Nadelstärke, Angaben zur Größe etc.

Verlinkt bei RUMS