Dienstag, 22. Mai 2018

Sommer, Sonne, Stricken - die drei großen S


#knittingtherapie könnte mein meist genutzter Hashtag werden... 

Scheinbar kann die Welt nicht ohne mich untergehen... So ist es hier in der letzten Tagen wieder sehr ruhig gewesen, obwohl ich jede Menge Ideen habe. Aber das Strickzeug ist immer in meiner Hand. Und auf Instagram da poste ich nach wie vor schöne Erlebnisse des Tages. Denn selbst an den miesen Tag passiert doch immer auch etwas, das einem das Lächeln ins Gesicht zaubert. Das meiste bewahrt man im Herzen auf und tut gut daran, es bei Zeiten rauszuholen, einiges weniges, schafft es auf Instagram. Und wenn mir das Leben wieder dazwischen funkt oder was noch viel mehr weh tut, der Tod, dann hilft es mir, die Fotos anzugucken oder mein Strickzeug in die Hand zu nehmen und meinen Gedanken nachzuhängen und die schönen gemeinsamen Erlebnisse in mein Kopfkino zu holen. 


Im Moment stricke ich einen Riddari für Herrn Reetselig. Meinen ersten Riddari habe ich aus aus den Resten meiner Drops Air,  die hier noch so lagen gestrickt... 



 Mehr Bilder dazu findet ihr hier auf dem Blog und hier auf Ravelry. Beim ersten Mal fand ich die Anleitung nicht wirklich gelungen, da ich viel verändern musste, damit der  Pulli gut passt. Da ich ja aber nicht die Orginalwolle, sondern Drops air genommen hatte und die Musterpasse wirklich schön ist, habe ich meine Léttlopi Reste genommen und einen neuen Versuch gestartet. Eigentlich wollte ich exakt nach Anleitung stricken...
Aber die Anleitung sieht vor, erst den Body und die Ärmel von unten zu stricken und ich stricke nun mal viel lieber von oben runter und kann gleich anpassen. Also habe ich diesmal komplett von oben gestrickt und die Passe sitzt schon mal gut. Ich werde weiter berichten.

Habt es alle schön 

                              Claudia

Riddari aus Drops Air
Oben: Léttlopi
Verlinkt mit Handmade on Tuesday , Creadienstag und Maschenfein -auf den Nadeln Mai

Samstag, 5. Mai 2018

Von Gotland, Podcast, Stricken und einer Menge inspierender toller Bloggerinnen.

Dass ich ein echter Fan vom Norden bin ist ja bekannt und dass ich meine freie Zeit gerne in Dänemark und Schweden verbringe, dürfte jedem, der mir auf Instagram folgt, nicht entgangen sein. Im letzten Sommer haben wir dann spontan den Trip gemacht, der schon ewig auf meiner Wunschliste stand. Wir sind mal eben rüber nach Gotland geschifft. 




Jahre vorher lagen hier schon mal Reiseführer, wir wollten uns auf Gotland mit Freunden treffen ( leicht unterschätzt wie groß die Insel ist...) Leider wurde bei uns allen nichts daraus und die Reiseführer wanderten ungelesen zurück in die Bücherei. Im letzten Sommer war da dann diese eine Woche in Småland, die wir einfach nur so mit unserem Bus rumfahren wollten. Und da ergab es sich, dass wir  Montag morgen gerade bei unseren Freunden nahe Oskarshamn losfahren wollten und mir morgens um sieben Uhr einfiel, dass die Fähre nach Gotland doch in Oskarshamn ablegt... Natürlich weiß jeder, dass eine Fähre im Internet gebucht viel billiger ist und noch günstiger wird es, wenn man sie schon Monate im Voraus bucht, aber manchmal muss man sich einfach mal ein bisschen sputen, dann kriegt man die Fähre um elf Uhr noch locker. Last minute sozusagen. Und zack, waren wir ohne Reiseführer, ohne eine Ahnung von Irgendwas auf der Fähre nach Gotland. Nur von Abenteuerlust gepackt. Das war so schön! Wir haben natürlich nur einen Bruchteil gesehen. Aber das liegt auch daran, dass diese Insel unglaublich groß ist. 3184 qm! 176 m lang! Wir haben uns spontan auf den Norden konzentriert, weil Daniel, unser Freund meinte, er würde so gerne die Raukar sehen (das sind die tollen Felsen auf dem Bild oben). So sind wir dann schließlich auf Fårö gelandet und hatten hier zwei phantastische Tage. 

Außerdem waren wir in den hübschesten Fischerdörfern ever! Und natürlich in Visby. Und wir wollen alle wiederkommen, denn die Insel hat uns alle gepackt mit ihrer schroffen Natur, den wundervollen Schafen und dem vielen Meer drumherum.



Und dann stoße ich eines Tages durch Zufall beim Surfen im Internet - ihr wisst schon, man sucht was und plötzlich ist man ganz woanders - auf den Podcast von Kammebornia. Ein Strickpodcast, der so gar nicht, wie ich mir einen Podcast vorstelle, nur etwas für die Ohren ist, sondern wie so viele Strickpodcasts eigentlich ein Youtube Video. Das Intro ist unterlegt mit den schönsten Aufnahmen von Gotland und zack! war ich hängengeblieben. Ich sage euch, im Winter habe ich so manches Mal  die ersten 5 Minuten aller bisherigen Folgen in Dauerschleife geguckt ;-), nur weil es so schön ist. Der Podcast ist überwiegend auf schwedisch, mit englischen Untertiteln. Ich nutze es, um ein wenig Schwedisch zu lernen. Und diese Bilder haben mich schon über so manche "immer-nur-gradeaus-Stricken-Passage" gebracht.

Super gerne höre und sehe ich auch Joji´s Journal von Joji Locatelli, den es immer wieder Sonntags neu gibt und die herrlich erfrischend auf englisch über ihre neusten Strickprojekte berichtet. 

Ein Klassiker unter den Strick Podcasts ist Fruity Knitting . Andrew und Andrea führen durch die Welt des Strickens. Viele spannende Gäste werden interviewt, kleine Tutorials eingeflochten, also auch hier nicht nur für die Ohren.

Ganz neu entdeckt habe ich Fiber Tales, den Podcast von Lærke aus Dänemark, deren Eltern eine Farm mit Gotlandschafen haben und die glücklicherweise auf englisch erzählt , denn mein Dänisch würde dafür wohl nicht reichen.

 Ein paar der schönen neuen Podcast von tollen Bloggerinnen möchte ich euch nicht vorenthalten.
Irgendwie schießen Podcast gerade aus dem Boden wie die Blumen auf der Wiese. Gar nicht so einfach den Überblick zu behalten und mit dem Hören hinterherzukommen. Aber was auf die Ohren geht ja wunderbar im Auto, am Deich oder beim Nähen.

Schon häufiger gehört habe ich Elbsoda, ein Podcast rund um das Wohnen von Jasmin aka Elbmadame und Caro aka Sodapop. Die Beiden schaffen es erstaunlich gut Wohnen zum Hören darzubieten. 

Neu ist Stark und Ehrlich, der Podcast für starke und ehrliche Frauen, wie Ricarda aka 23 qm Stil selbst schreibt. 

Auch neu sind Kaffe Stulle Gin von den Bloggerinnen Anna  aka Berlin Mitte Mom und Imke aka Immilaux/ Laux Interiors. Ein Berliner Podcast für erwachsene Frauen. 

Hört doch mal rein und schreibt mir gerne in den Kommentaren welche Podcast ihr so hört. Ich bin gespannt und freue mich auf viele Anregungen.

                        Claudia

Ps. Bald gibt  es mehr über Gotland

Freitag, 20. April 2018

Nach den Osterferien ist vor den Sommerferien und warum sich Urlaub in Schweden zu jeder Jahreszeit lohnt


Zack ist die erste Woche nach unseren Schwedenferien fast schon wieder rum. Und wie es nach dem Urlaub immer so ist, hatte ich vor lauter Terminen und Dingen, die liegen geblieben sind, kaum Zeit zum Luft holen. Hinzu kommt dieses Knallerwetter im Norden! 

Bei den sommerlichen Temperaturen muss man einfach in jeder freien Minute draußen sein. Der Garten will endlich fit für die Saison gemacht werden, die Möbel vom Grün befreit werden und die Terrasse wieder hübsch gemacht werden. Der Garten ist riesig ... zumindest wenn man betrachtet was noch alles gemacht werden muss, ist das eine ewig währende Aufgabe ...,  aber die Terrasse ist wieder hübsch.



Die Möbel sind geschrubbt, der Kärcher  war gestern im Dauereinsatz, das eine oder andere Blümchen ist eingepflanzt worden und so langsam habe ich aufgeholt. Vor dem Urlaub lag ja noch Schnee, so dass ich da nix gemacht hatte und jetzt ist schlagartig "Sommer".

Der Schwedenurlaub war wie ein Mittler zwischen Winter und Sommer. Hingefahren sind wir über schneebedeckte Straßen und durch Schneesturm, doch in der ersten Woche schmolz der Schnee der zurückliegenden Wochen in der Sonne langsam aber stetig vor sich hin. In Schweden lag ja jede Menge Schnee. Nachts war es noch sehr kalt, tagsüber allerbestes Isländerpulli-Wetter. 


Bisher waren wir noch nie im Winter in Schweden, doch nach diesem  Urlaub können wir auch dahinter einen Haken machen. Und der Schnee hatte durchaus etwas schönes. Denn die Umgebung strahlte nur so bei Sonnenschein, frostigen Temperaturen und schneebedeckten Wiesen. Wir haben Spuren von Elchen, Dachsen, Wildschweinen und Rehen auf unseren langen Spaziergängen auf dem Schnee im Wald gefunden. Und ganz ehrlich, lieber habe ich Schneeflocken, die mir um die Nase tanzen als Regentropfen im Gesicht. Und die meiste Zeit hatten wir Sonnenschein. 

Aber nun ist der Schnee weggetaut. Die Kinder sind Barfuß und in Hotpants in Boda über die Wiese geflitzt, kaum das der Schnee getaut war. Malin und ich haben ein köstliches Picknick in den Schären gemacht und fast kommt es mir vor, als wären wir vom Winter in den Sommer gesprungen.

 Ich freue mich schon sehr, dass wir zu Beginn der Sommerferien wieder nach Schweden düsen. Lange Abende am See, kurze Nächte und dieses Licht. Ich freue mich auf den grünen Wald, auf Blaubeeren sammeln und auf die kleinen Lämmer, die dann schon ein ganzes Stück gewachsen sind. 

Meine allerliebste Jahreszeit ist aber der Herbst in Schweden. Die Intensität der Farben im Wald, dieser Duft, das Ausrichten der Aktivitäten nach dem Licht, die Dunkelheit, die schon um fünf Uhr alles einhüllt. Vor dem Ofen sitzend stricken oder lesen. Hach! 

Doch jetzt starten wir erstmal voll durch in den Frühling.
Wer um 6.00 Uhr schon wach ist, kann jetzt morgens die schönsten Sonnenaufgänge beobachten. Bei uns auch mit Schaf ;-)


Und auch wenn ich noch so müde bin am frühen Morgen ( ich habe gerade so eine lausige Albtraumphase...), bei dem schönen Wetter kann ich nicht zurück ins Bett. Und in jeder freien Minute findet ihr mich mit Strickzeug auf dem Deich. Ich habe da noch ein paar Nadeln zum Testen von der h&h in Köln mitgebracht und ein paar schöne Knäule Wolle, die ausprobiert werden wollen. 


Hier teste ich gerade eine Rundstricknadel von lykke krafts aus Driftwood. Eine schöne Vorstellung. Aber im Stricken kein großer Unterschied zu anderen Nadeln ;-) Auf der Nadel eine Maschenprobe mit Wolle aus dem Ullcentrum in Öland. Natürlich bin ich nicht ohne schwedische Schafwolle aus Småland zurück gekehrt. Die Wolle fühlt sich sehr schön an. Nicht so kratzig wie Léttlopi (wer das nicht mag), aber sie wirkt auch nicht ganz so robust. An dem Lopipulli mag ich ja, dass er auch bei Nieselregen nichts durchlässt und auch für grobe Arbeiten geeignet ist. Ich bin schon sehr gespannt, wie ein Pullover mit der Wolle vom Ullcentrum wird, habe ich doch schon bei anderen die schönsten Pullover gesehen.  Erst einmal sind aber noch andere Projekte auf den Nadeln. 

Ich wünsche euch ein fantastisches sonniges Wochenende

                                Claudia

Dienstag, 10. April 2018

Frühlingsbeginn in Småland und ein wunderbares Picknick in den Schären



Die Hälfte unserer wunderbaren Zeit in Schweden ist schon rum und von Winter mit Schnee, eisigen Temperaturen und Sonnenschein aber auch Sturm bis zu wundervollem frühlingshaften Wetter haben wir jetzt schon alles mitgenommen. Also Schweden einmal mit alles ;-) Mir ist das eigentlich egal, das Wetter können wir auch durch lamentieren nicht ändern, wenn es mal etwas grauer (aber trocken), so wie heute ist, dann machen wir es uns zwischendurch eben vor dem Ofen in unserem wunderbaren Ferienhaus gemütlich oder schlafen einfach mal länger.


Gestern hat das Wetter aber alles gegeben - pünktlich zum Schulstart der schwedischen Kinder nach den Osterferien. Malin, Jette und ich haben den Vormittag zu einem Picknick in den Schären genutzt.


Also fix Brötchen gebacken, Gemüse und Obst geschnippelt, alles in die neue schicke Brotdose, Pfefferminztee aufgießen, und los ging es. 


Brotdose und Thermoglasflasche hat Jeanette Fæster Jensen mir auf der Formland zum Testen mitgegeben und ich habe sie schon diversen Tests unterzogen ;-) Unter anderem während der Fahrt nach Schweden (findest du hier ). Die Unterteilung in der Brotdose ist echt klasse. Matscht doch nix mehr durcheinander und sieht viel schöner aus. Ich bin ziemlich verliebt in die tollen Produkte von Yummii Yummii, habe sie ja schon mal vorgestellt ( nachzulesen hier) und ich liebe die Fotos von Jeanette. Diese Kombination mit Holz bei den Flaschen hat es mir echt angetan. Und was ihr hier auf dem Bild nicht sehen könnt, die doppelwandige Glasflasche kommt mit einem Filter, zum Aufbrühen von Tee, Ingwerwasser oder was auch immer und ist super praktisch. Der Filter hat sogar einen Deckel und einen kleinen Henkel zum rausnehmen! Eben dänisches Design. Schön und praktisch zugleich. Hach. ( so, und weil das gerade in ist: nööö, ich kriege kein Geld für den Post, ich zeige euch nur, was ich wirklich gerade mag und erzähle euch von Yummii Yummii, weil ich finde, das kleine Start Up`s es verdient haben, dass man ein bisschen Werbung -oh diese Wort... - für sie macht. Deswegen fahre ich ja zur Formland nach Dänemark. Um euch danach von dem ganzen schönen dänischen Design vorzuschwärmen )



Gunnasjö ist ca. 10 km von unserem wunderbaren Ferienhaus entfernt. So können wir das Leben im Wald genießen und immer wenn wir zum Einkaufen nach Oskarshamn fahren, den Blick auf die Ostsee genießen. 



Diese Zwei haben das Klettern über die runden Steine genossen, ich habe festgestellt, dass ich manchmal einen Knick in der Linse hatte und der Horizont kippt, weil der Untergrund auf dem ich stand nie gerade war...


Suchbild. Finde Kind und Hund...


Ein bisschen wehmütig hat mich der Platz auf den Felsen werden lassen, während ich da so vor mich hinstrickte... denn von hier geht die Fähre nach Gotland und der Trip nach Gotland letzten Sommer ist in unseren Erinnerungen noch immer sehr präsent und wir erzählen uns oft gegenseitig von unseren Lieblingsplätzen dort.
Der Blogpost über Gotland sollte eigentlich auch schon lange geschrieben sein. Ich beeile mich, okay;-)

Und wer jetzt schon mal gucken möchte, wo wir eigentlich immer Urlaub machen, der guckt mal hier. Ein paar Termine sind noch frei. 

                  Hej do     Claudia 

Sonntag, 8. April 2018

10 Dinge, die ich im Schwedenurlaub liebe

Malins Osterferien nutzen wir für zwei wunderbare Wochen in der Bodastuga in Småland und nach dem Bergfest kann ich sagen, dass jeder Tag, jedes Wetter wunderbare Seiten hat und dass die Zeit hier einfach nur erholsam ist.




Pünktlich zu unserem Eintreffen waren zwei kleine Lämmer geboren worden, von denen das eine zu einem Flaschenlamm wurde. Da es lernen muss mit seiner Herde mitzuhalten haben wir es auf einen langen Waldspaziergang mitgenommen. Die Fotos sind alle während des Spazierganges entstanden.


10 Dinge, die ich im Schwedenurlaub liebe:

1. Ich kann mich an den schwedischen Holzhäusern nicht satt sehen!
    Sogar hier im Wald stößt man immer wieder auf die schönsten Holzhäuser. Einige davon sind
    schon sehr alt. Und auch in den Städten findet man viele Holzhäuser, sogar solche mit
    Wohnungen.  Phantastisch auch die vielen Details. Veranden, eingerahmt mit schönen Holzzäunen,
    Fensterrahmen aus Holz, wunderschöne Farben.


2. Ich liebe die Spaziergänge durch die Natur
    Der Schnee ist in den letzten beiden Tagen fast ganz weggetaut in unserer Region, aber auf den
   Seen ist noch Eis. Auf einigen Felsen sieht man das Moos schon in den schönsten Farben schillern
   und die Vögel haben ihren Spaß. Auf unserem Abendspaziergang hören wir den Singsang der
   Singschwäne und manchmal spazieren Kraniche über die Wiese. Wir haben viele Spuren von
   Tieren im Schnee entdeckt. Auch Dachs und Elch waren dabei.


3. Mit dem Morgenkaffee auf dem Bett sitzen und in die Natur blicken oder an schönen Tagen
    noch im Schlafanzug draußen in der Sonne sitzen und den Morgen genießen.
    Ich liebe diese Ruhe am Morgen (okay, manxchmal macht der Hahn ganz schön Krach ;-), den
    langsamen Beginn. Wenn ich dann noch ein paar Reihen stricken kann, bevor ich Frühstück
    mache, ist es ein guter Morgen!

4. Backen und Kochen
    Da wir hier im Wald wohnen und die nächsten Geschäfte 10 km weit weg sind, gilt es anders
    über Einkäufe und die Mahlzeiten nachzudenken. Tatsächlich plane ich aber trotzdem nicht viel,
    sondern genieße das Einkaufen in den Läden mit der Vielzahl an anderen Angeboten. Gestern z.B.
    hatte ich einen Einkaufsflash in der Gemüseabteilung. Lach... Am Ende gab es abends Baken
    Beans mit Schafskäse und einen leckeren Salat. Dazu selbstgebackenens Brot.
    Häufig treffen wir uns zum gemeinsamen Kochen in der Küche unserer Freunde. Alle schnippeln
    mit und es macht so viel Spaß mit den Kindern gemeinsam zu kochen und alles zusammen zu
    schmeißen, was die Kühlschränke hergeben.

5. Heizen mit Holz
    Da es in den schwedischen Ferienhäusern - ebenso wie in den dänischen - meist einen Holzofen
    gibt , ergänzt von elektrischen Heizkörpern, ist das Heizen mit Holz die beste Möglichkeit es
    kuschelig warm zu haben. Natürlich haben wir auch zu Hause einen Ofen, aber hier kommt es auf
    das richtige Heizen an, um es muckelig warm zu haben. Und wenn es mir gelingt, dann freut es
    mich ganz besonders.




6. Unser gemütliches Ferienhaus
    Wenn ich Urlaub mache, möchte ich es gerne gemütlich haben. Deshalb habe ich schon immer
    nach schönen Ferienhäusern Ausschau gehalten. Es darf gerne einfach sein, aber behaglich muss es
    sein. Es hat mich auch nicht gestört vor ein paar Jahren ein paar Tage bei Freunden im Holzhaus
    verbracht zu haben, mit einem Plumpsklo draußen und ohne fließendes Wasser. Die Küche war so
    gemütlich und der Sprung in den See am Abend war unser Ritual um sauber zu bleiben.
    Unser jetziges Holzhaus ist innen weiß gestrichen und mit schönen alten Möbeln eingerichtet. Wir
    haben es schon zu fünft bewohnt und uns alle wohlgefühlt.


7. Schwedische alte Möbel
    An den schönen alten schwedischen Schränken, Küchenbänken und Stühlen kann ich mich nicht
   satt sehen. Deshalb habe ich mit Hilfe meiner Freundin eine wunderschöne Küchenbank ersteigert
   und freue mich darauf, mir ein Stück Schweden mit nach Hause zu nehmen.


8. Ich bin total verliebt in diese Schafherde
    Die Farben der Schafe sind so inspirierend! Wie gerne würde ich all ihre Wolle verstricken. Das
    müsste eine traumhafte Decke werden.

9. Zeit zum Stricken
    Ich genieße es, die Zeit zum Stricken zu nutzen. Heute sogar in der Sonne. In den ersten Tagen
    habe ich meine Jacke fertig gestellt und sie jetzt schon richtig oft getragen. (Mehr Infos zur
    Strickjacke findet ihr hier )


10. Hier ist alles auf das wesentliche reduziert. 
      Wichtig sind unsere Bedürfnisse, der Umgang mit der Natur und sonst nix. Eigentlich ist auch das
      Wetter nicht wichtig. Ich mochte den Schnee zu Beginn und nun freue ich mich auf die Natur, die 
      unter der schmelzenden Schicht regelrecht explodiert. Mir ist vor ein paar Tagen eine Fledermaus 
      über den Kopf geflogen, gestern hat eine Schwalbe uns fast umgeflogen heute sahen wir ein
      Seeadlerpaar und die ersten Bachstelzen sind zurück gekehrt! Und das obwohl hier immer noch 
      ein paar Schneereste sind. Aber heute war auch ein Hot Pans Tag! ...fanden die Kids. Und sie
      haben den ganzen Tag auf dem Rasen geturnt. Spring is in the air.

          Eine wunderbare Woche in Schweden liegt noch vor uns. Ich freue mich!
          Wenn alle Tage so wunderschön werden wie heute, dann sind wir im Dauerglück.
         
                                                      Claudia

Mittwoch, 4. April 2018

Wie aus meinem neuen Strickpullover mit den Ankern dank Steek, -nein, kein Steg, ein Steek- plötzlich eine Jacke wurde

Ich brauche ja immer neue Herausforderungen und so habe ich meinen Ankerpullover, den ich ursprünglich als Männerpullover entworfen und bereits für Stine gestrickt habe, für mich als Jacke gestrickt. An sich keine große Sache. Aber ich wollte die Steek-Methode ausprobieren. Und dies ohne jegliche Vorkenntnisse und keine Zeit für experimentelle Versuchsreihen, Studieren von Blogposts zu diesem Thema und und und. Einfach ins kalte Wasser springen und machen lautete die Devise.


Ich habe mit Istex Lopigarn mit Nadelstärke 4 gestrickt. Das ergibt ein schönes dichtes Maschenbild und macht die Jacke weitestgehend winddicht.
Gestrickt habe ich wie gesagt nach meiner eigenen Anleitung, die es im Mai auf Ravelry geben soll ( aber ich stricke schneller, als ich schreiben kann) Um aus dem Pullover eine Jacke zu machen habe ich vorne einen Steek aus 5 Maschen gestrickt und diesen vor dem Aufschneiden rechts und links mit einer gehäckelten Reihe fixiert (wie das geht, seht ihr hier  Danach habe ich eine Blende angestrickt, die diese gehäckelte Kante umschließt. Eine genaue Anleitung dafür findet ihr auf Englisch bei Kate Davies .


Eigentlich wollte ich die Jacke schon vor zwei Wochen fertig haben, musste mir dann aber eingestehen, dass Gut Ding will Weile haben... und habe mir lieber Zeit für das Aufschneiden, das Versäubern der Blende und ein anständiges Blocken gelassen. Und wie ihr sehen könnt, habe ich den Reißverschluss noch nicht eingenäht, denn der nach Schweden mitgenommene, erweist sich als zu lang.


Ebenso musste ich vorstellen, dass der Halsausschnitt bei dem Pullover gut saß, mir für die Jacke aber viel zu groß schien. Also habe ich flugs vorhin noch eine Blende angestrickt und nun gefällt es mir viel besser. Und wenn ich dann den passenden Reißverschluss habe, setze ich diesen noch hinter die Blende.


Ich freue mich sehr, dass die Jacke nun fertig ist. Bei dem einsetzenden Tauwetter mit Temperaturen im zweistelligen Bereich ist die Jacke perfekt.


Immer am ersten Mittwoch ist nun Me Made Mittwoch. Und das stellt mich ehrlich vor eine weitere Herausforderung.... denn nur bis Mitternacht ist Zeit zum Verlinken und das bedeutete heute nach dem Waschen und Blocken , die noch gar nicht trockene Jacke doch noch mit einem Halsbündchhen zu versehen.... um dann schnell noch die letzten paar Sonnenstrahlen auszunutzen für Fotos und jetzt zu später Stunde einen Post zu schreiben.

Jacke : Anleitung Claudia Fromke .... coming soon... auf Ravelry
Größe : Eine Nummer größer als Gewohnt für die Jacke
Wolle: Istex Lopi
Link : Maschenfein / Auf den Nadeln April

Donnerstag, 22. März 2018

Selbst gestrickt und heiß geliebt - Meine 4 Lieblingsteile aus dem Kleiderschrank

Bei den Temperaturen draußen braucht es ja immer noch jede Menge kuschelige Klamotten und mit zunehmenden Temperaturen kommt für mich dann die Zeit in der ich draußen nur mit Pullover rumlaufe. 


Und hier kommen meine Lieblingsteile:

Definitiv am häufigsten habe ich meinen Monochrome von Katrin Schneider (Blogpost zum nachlesen hier) getragen. Der passt einfach immer und ist ein echter Wohlfühl-Winter-Übergangs-Pullover ;-) Bei dem lockeren Rollkragen vergesse ich manchmal sogar einen Schal... Und schnell gestrickt war er auch. 


Der Childhoodsweater von AnkeStrick (Blogbeitrag hier) gehört mit zu meinen liebsten Pullovern der letzten Wochen. Er ist herrlich leicht und dank des Tweedgarnes von Isager trotzdem wunderbar warm. Und er hat diesen kuscheligen Kragen. 



Mein Dohne von Oceaan aka Greta Mensen (Blogpost dazu hier) fing als Teststrick an und endete an meinem Hals und blieb da . Das ist ganz große Liebe! Die Größe, die kuschelige Wolle und beim Stricken habe ich mich schon in das schöne Muster verliebt. Ein echter Strickspaß!

Und last but not least ist da mein Malou Sweater   (Blogpost hier und hier) nach meinem eigenen Entwurf , der herrlich leicht und kuschelig daher kommt. Und wenn ich dieses Foto sehe möchte ich bitte sofort irgendwo am Strand am Feuer sitzen und kochen!!!! Und wie ihr sehen könnt, trägt auch Stine einen Malou Sweater und ich freue mich, dass sie ihn genauso gerne schleppt wie ich (und diese Farben sind so herrlich Frühlingsfrisch). 


Wenn ihr mehr zu den Pullovern und dem Tuch wissen möchtet, klickt auf den Namen, dann kommt ihr zu dem jeweiligen Ravelrypost. Dort findet ihr alles über die Wolle, Nadelstärke, Größe, eventuelle Änderungen und wo ihr die Anleitung bekommt. Einen ausführlichen Blogpost findet ihr immer oben verlinkt.

Welches sind denn eure Favouriten im Moment? Claire von @weloveknitting sammelt gerade unter dem Hashtag #topfourhandmadeitems unsere meist getragenen Lieblingsteile. Ich bin jetzt total inspiriert und habe noch mehr schöne Isländer Pullis mit ihren wunderschönen Passen auf meine Irgendwann-möglichst-bald-zu-stricken-Liste gesetzt.
Und wem das noch nicht genug Inspirationen sind, der schaut am besten bei RUMS und bei Maschenfein mit einem Kaffee vorbei (oder auch zwei...)

Ich mach mir jetzt auch einen Kaffee und versuche dann mein Tagespensum weiter abzuarbeiten... Morgen geht es nach Köln zur h&h und ich freue mich schon wie Bolle 

                                     Claudia